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Wissenschaftliche Integrität

Gemäss dem Kodex zur wissenschaftlichen Integrität der Akademien der Wissenschaften Schweiz basiert wissenschaftliche Integrität auf vier Prinzipien:

  • Verlässlichkeit im Hinblick auf die Gewährleistung der Qualität von Forschung und Lehre, um die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Wissenschaft zu maximieren. Verlässlichkeit bezieht sich dabei insbesondere auf ihre Konzeption, Methodik und Analyse. Sie beinhaltet Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
  • Redlichkeit bei der Entwicklung, Ausgestaltung und Durchführung, Überprüfung und Beurteilung, Berichterstattung und Kommunikation von Forschung und Lehre. Diese erfolgen in transparenter Weise und im Bestreben nach grösstmöglicher Unvoreingenommenheit.
  • Respekt für Kolleginnen und Kollegen in der Wissenschaft, Personen in Ausbildung, Studien- und Forschungsteilnehmende, die Gesellschaft, das kulturelle Erbe, die Ökosysteme sowie die Umwelt. Dies unter Berücksichtigung der Vielfalt der betroffenen Personen und in Anerkennung ihrer spezifischen Biografien.
  • Verantwortung für die Forschung von der Idee bis zur Valorisierung und zum Transfer, für deren Verwaltung und Organisation, sowie für Ausbildung, Aufsicht, sorgfältige Ressourcennutzung und Betreuung.

Diese vier Prinzipien bilden «die Voraussetzung für die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft und deren Disziplinen […] sowie ihrer Akzeptanz durch die Gesellschaft» (11).

Studierende und Forschende sind diesen Prinzipien verpflichtet. Was das konkret fürs Studium bedeutet, seht ihr im  Integritätsreglement der Universität Luzern und auf dem Merkblatt zur wissenschaftlichen Integrität der Pädagogischen Hochschule Luzern.

Werden die Prinzipien in der täglichen Forschungsarbeit umgesetzt, sprechen wir von guter wissenschaftlicher Praxis. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich hebt auf ihrer Webseite die folgende Punkte hervor:

  • Quellentransparenz und Vermeidung von Plagiaten
  • Redlichkeit bei der Festlegung von Autorschaft
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Forschungsdaten
  • Publikation von Forschungsergebnissen und Aufgeschlossenheit gegenüber Austausch und Reproduktion
  • korrekte Angabe der Affiliation(en) in Publikationen
  • Gute Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Einhaltung von Menschenrechten und Fairness in der internationalen Zusammenarbeit
  • Bereitschaft, Gutachten zu erstellen
  • Offenlegung von Interessenkonflikten

Mehr Informationen zum richtigen Zitieren und dem Vermeiden von Plagiaten findest du hier: