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Plagiate

Ein Plagiat ist die Übernahme geistigen Eigentums anderer in der eigenen Arbeit ohne umfassenden Beleg dieser Übernahme. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Übernahme absichtlich oder unabsichtlich erfolgt.

Es gibt verschiedene Formen von Plagiaten. Die Universität Giessen fasst diese in einem Überblick wie folgt zusammen:

  • Übersetzungsplagiat: Komplettes oder teilweises Übernehmen durch Über­setzen eines fremdsprachigen Textes ohne Angabe der Quelle.
  • Copy & Paste Plagiat: Teile aus fremden Werken werden wörtlich über­nommen und nicht kenntlich gemacht.
  • Paraphrasieren ohne Verweis: Teile aus fremden Werken werden übernommen und da­bei leicht angepasst, wörtlich umgestellt und ohne An­gabe der Quelle verwendet.
  • Ghostwriter-Plagiat: Die durch eine fremde Person verfasste Arbeit wird unter Angabe des eigenen Namens eingereicht.
  • Ideenplagiat: Grundlegende Gedanken einer Arbeit werden über­nom­men, ohne die Quelle anzugeben.
  • Strukturplagiat: Aufbau und Struktur einer Arbeit werden ohne Quel­len­angabe aus einem fremden Werk übernommen.
  • Mangelhaftes Zitieren: Unvollständige und mangelhafte Angaben über die ver­wendeten Quellen oder fehlerhafte Anwendung von Zitierregeln (zum Beispiel: Titel wird im Literatur­ver­zeichnis angegeben, allerdings an der entspre­chen­den Stelle im Text nicht kenntlich gemacht).

An der Universität Luzern und an der Pädagogischen Hochschule Luzern gibt es Merkblätter zum Thema:

Die Verwendung von KI-generiertem Material ohne Beleg stellt strenggenommen kein Plagiat dar, weil es keine Autor*innenschaft gibt. Dennoch kann die Verwendung von KI in bestimmten Fällen gegen die gute wissenschaftliche Praxis verstossen. Mehr Infos dazu findest du hier.